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Röbeler Windmühle

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Am Rande der Röbeler Altstadt, unmittelbar am Mönchteich, liegt der sogenannte Windmühlenberg. Seit dem 13. Jahrhundert stand an dieser Stelle eine landesherrliche Burganlage. Für das Jahr 1227 wird Unislav von Havelberg als Burgherr genannt.


Seit 1252 markiert die Burg die Grenze zwischen dem Bistum Schwerin, wozu die Röbeler Altstadt gehört und der Neustadt, die zum Bistum Havelberg gehörte.

 

Wie die Burganlage aussah, ist nicht bekannt.Oberirdisch sind keine Reste mehr zu erkennen. Anscheinend ist die Burg durch Truppen des Markgrafen von Brandenburg sehr gründlich zerstört worden.

 

Auf dem künstlich aufgetragenen Hügel von beträchtlicher Höhe und Ausdehnung stand bereits im Jahre 1610 eine Windmühle.


Durch diese Nutzung blieb der Hügel über Jahrhunderte bewahrt und ist ein geschütztes Bodendenkmal.

 

Seit Juli 2006 schmückt das neue, feste Flügelkreuz an der originalgetreu hergestellten Kappe die Mühle.


Die Tragkonstruktion und die Gebäudehülle wurden komplett saniert. Das historische Erscheinungsbild wird durch die erneuerte, umlaufende Galerie vollendet.

 

Röbels Skyline hat sich verändert.
Wenn auch die Flügel sich nicht drehen können, so ist die Mühle wieder zusammen mit den beiden Röbeler Kirchen schon von Weitem sichtbar.