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Stadtbibliothek Röbel-Müritz

Kirchplatz 18
17207 Röbel/Müritz

(039931) 80191
(039931) 80192

E-Mail:
Homepage: www.stadtbibliothek-roebel.de

Öffnungszeiten:
Dienstag
12.00 - 19.00 Uhr

Donnerstag
09.00 - 11.00 Uhr
12.00 - 18.00 Uhr

Freitag
10.00 - 15.00 Uhr

 

Für den Medienkatalog und Benutzerservice klicken Sie HIER

 

Ab dem 11.05.2020 bis zum Jahresende werden in der Bibliothek verschiedene Themenecken eingerichtet. Den Zeitraum und die Themen finden Sie hier.

 

Die Stadtbibliothek ist eine Einrichtung der Stadt Röbel/Müritz und befindet sich am Kirchplatz 18, direkt im Stadtzentrum in unmittelbarer Nähe der Nikolaikirche (Neustädter Kirche).

 

Röbel ohne Bibliothek? Das geht nicht!

Röbel hat schon seit langer Zeit eine Bibliothek, die sich im Wandel der Zeiten unterschiedlicher Zuständigkeiten erfreute. Sie war aber immer entweder "Kreisbibliothek oder "Stadtbibliothek".

Auch der Sitz der Bibliothek wechselte mehrfach. Viele können sich sicher noch daran erinnern, als die Bibliothek in die seinerzeit neu geschaffenen Räumlichkeiten im Stadtgarten einzog.

Dann der Umzug in die Räume am Mühlentor, die durch den Auszug der Raiffeisenbank frei wurden.
Die Leserschaar zog immer mit und erfreute sich an dem gut sortierten und ständig aktuellen Angebot unserer Bibliothek.
Platz war vorhanden, wenn das Barackengebäude auch nicht als zweckentsprechend zu bezeichnen war - es war eben ein Provisorium.

Es mußte etwas geschehen, um die Bedingungen der Stadtbibliothek zeitgemäß, zweckmäßig und vor allem ansprechend zu gestalten.

 

Die ehemalige Bibliothekarin, Petra Beyer, als studierte Bibliothekarin und Leiterin der Stadtbibliothek wollte es gar nicht glauben, dass die Stadtvertretung beschlossen hat, die Stadtbibliothek ins Stadtzentrum zu verlegen und dazu die ehemalige "Storchenschule" funktionsgerecht umzubauen.

 

Am 24.10.2008 war es dann soweit, der damalige Bürgermeister Heinz-Fritz Müller überreichte Frau Petra Beyer symbolisch den Schlüssel zur neuen Stadtbibliothek am Kirchplatz 18.

 

Man kann die Bibliothek nicht verfehlen -  neben der Nikolaikirche in unmittelbarer Nähe zum Marktplatz in der Röbeler Innenstadt gelegen, kann man Interessierten ganz leicht den Weg dorthin erklären. Wir können berichten, dass seit dem Umzug der Bibliothek in die neuen Räumlichkeiten nicht nur Einheimische und Leser aus den Umlandgemeinden den Weg in ihre Bilbliothek gefunden haben, sondern auch zunehmend unsere Urlauber und Gäste.

 

Das breite Sortiment vorgehaltener Bücher und anderer Medien (Zeitschriften, Hörbücher, Filme, Musik) präsentiert sich dem Leser aktuell und gut sortiert.
Daher ist die Nutzeranzahl ständig gestiegen und natürlich ohne Altersbeschränkung.

Hier trifft sich Alt und Jung, um sich mit guter Lektüre einzudecken. Man kann diese natürlich entleihen und mit nach Hause nehmen oder auch gleich dort lesen. Schöne Ecken zum Verweilen hält die Stadtbibliothek ja bereit.

 

Die Bibliothek wird seit dem viel zu frühen Tod von Frau Beyer durch Eva Bening und Jaqueline Schult geleitet.

 

Schauen Sie einmal rein - es lohnt sich ganz bestimmt.


Aktuelle Meldungen

Besuch Katrin Göring-Eckardt

(16.​07.​2026)

Besuch von Katrin Göring-Eckardt in der Stadtbibliothek Röbel

 

Am Dienstag, den 30. Juni, durften wir in der Stadtbibliothek Röbel besonderen Besuch aus Berlin begrüßen: Katrin Göring-Eckardt, Mitglied des Deutschen Bundestages und im Ausschuss für Kultur und Medien u. a. für Bibliotheken zuständig, machte im Rahmen ihrer deutschlandweiten „Bibliothekentour“ bei uns Station.

In einer offenen, herzlichen Gesprächsrunde tauschten wir uns über die vielfältige Rolle moderner Bibliotheken aus. Denn Bibliotheken sind weit mehr als Orte der Ausleihe: Sie sind offene, nichtkommerzielle Räume für Bildung, Teilhabe und Begegnung. Wir haben Frau Göring-Eckardt unsere kleine, aber feine Bibliothek gezeigt – mit ihren vielen gemütlichen Leseplätzen und der liebevollen Gestaltung, die zum Verweilen einlädt.

Besonders gefreut hat uns die Anerkennung für das große Engagement unseres Teams, das mit viel Herzblut Menschen jeden Alters für Bücher und Geschichten begeistert. Ein Schwerpunkt des Austauschs lag auf der Bedeutung von Projektförderungen, die für unsere Arbeit weiterhin zentral sind. Wir danken Frau Göring-Eckardt für den bereichernden Besuch und hoffen auf ein Wiedersehen, sobald sich eine passende Gelegenheit ergibt.

Foto zur Meldung: Besuch Katrin Göring-Eckardt
Foto: Besuch Katrin Göring-Eckardt

FerienLeselust 2026

(26.​06.​2026)

 

 

FerienLeselust – Einladung zur Lesespaß-Aktion!

 

Vom 29. Juni 2026 bis zum 29. August 2026 lädt die FerienLeselust MV alle Kinder der 4. bis 6. Klasse herzlich ein, spannende Bücher zu entdecken und zu lesen. Alle Bücher stehen euch auch online zur Verfügung! Die Aktion wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes - und Europaangelegenheiten des Landes Mecklenburg - Vorpommern. Kommt einfach in die Bibliothek, wo wir für euch eine tolle Auswahl an Büchern zusammengestellt haben – perfekt für die Ferienzeit!

Wer während der Aktion die meisten Bücher liest und auch darüber erzählen kann, bekommt am Ende ein Zertifikat – als Dankeschön für euren Lesespaß und euren Einsatz. Das Zertifikat könnt ihr euch ins Schulzeugnis eintragen lassen. Werdet zum Superleser!

Wir freuen uns auf eure Teilnahme und wünschen euch viel Spaß beim Lesen!

 

Euer Team der Stadtbibliothek Röbel

Nachlese: Lesung mit Fred Seesing am 28.Mai

(20.​06.​2026)

Am 28. Mai fand im Engelschen Hof eine Veranstaltung statt, die rund 35 Zuhörer tief berührte und noch lange nachhallte. Die Lesung von Fred Seesing, dem gebürtigen Niederländer, war wie eine stille Mahnung an die Verantwortung der Gegenwart.

Auslöser für seinen Roman war ein Satz, der sich wie ein Schicksalsschlag in den Gedächtnissen verankerte: „Die war auf einmal weg.“ Dieser Satz ließ Fred Seesing, dessen Vater und dessen Brüder als Zwangsarbeiter in Deutschland zwischen 1943 und 1945 lebten, nicht los. Galten sie doch einer verschwundenen Tante, die er schließlich auf einer Deportationsliste wiederfand. Weitere Spurensuche führte ihn schließlich ins Arolsen Archiv, dem internationalen Zentrum über NS-Verfolgung mit dem weltweit größten Archiv zu Opfern und Überlebenden des Nationalsozialismus. Dort begann eine Reise, die das persönliche Schicksal einer ganzen Familie sichtbar machte.

In den Akten stieß Fred Seesing auf zwei Menschen, deren Lebenswege das Grundgerüst seines über 800 Seiten umfassenden Dokumentarromans wurden: Anna Chlebowski, geboren in Köln, und Gerhard Sperber, geboren in Berlin. Die realen Dokumente, Karteikarten und Fotos schildern Stationen eines Lebens, das von Flucht, Verlust und Verfolgung geprägt war. Die Dialoge im Roman sind fiktional – doch die historischen Eckpfeiler stehen fest, sind geprüft und belegt.

Materialien wie Dokumente, Fotos und auch Karteikarten begleiten Passagen aus dem Roman, und lassen den Weg des Paares spürbar werden. Was der Roman heraufbeschwört, ist keine bloße Chronik, sondern eine eindringliche Einladung zum Nachdenken über Verantwortung, Erinnerung und Würde.

Eine Freundin von Fred Seesing, Birgit Zwenker aus Röbel, las Passagen aus dem Roman, die sehr bewegend waren und die Zuhörer immer wieder innehalten ließen. Das junge Paar, nun verheiratet, mit einer erst wenige Tage alten Tochter namens Irene, sieht sich gezwungen nach Frankreich zu fliehen und sie übergeben die Tochter einer Pflegefamilie, damit das Kind eine Chance zum Überleben hat. In Frankreich treten sie einer jüdischen Widerstandsbewegung bei, doch werden sie entdeckt, deportiert und nach Buchenwald bzw. Auschwitz gebracht.

Das Schicksal Irenes lässt Fred Seesing keine Ruhe und weitere Nachforschungen führten zu Irene selbst: Nach intensiver Recherche konnte sie gefunden und kontaktiert werden. Fotos zeigen die Begegnung mit der Familie, die heute dankbar ist, endlich mehr über Herkunft und Vergangenheit zu erfahren. Durch den Roman, so sagen sie, haben die Eltern und Großeltern ein Leben bekommen.

Die Veranstaltung hinterließ eine stille, nachdenkliche Atmosphäre. Zuschauerinnen und Zuschauer verließen den Engelschen Hof mit dem Gefühl, dass echte Geschichten nicht nur gelesen, sondern gespürt werden müssen – damit so schreckliche Zeiten wie damals niemals in Vergessenheit geraten.

 

Foto zur Meldung: Nachlese: Lesung mit Fred Seesing am 28.Mai
Foto: Nachlese: Lesung mit Fred Seesing am 28.Mai


Veranstaltungen

16.07.​2026 bis
29.08.​2026

FerienLeselust 2026

FerienLeselust – Einladung zur Lesespaß-Aktion!   Vom 29. Juni 2026 bis zum 29. August 2026 lädt die FerienLeselust MV alle Kinder der 4. bis 6. Klasse herzlich ein, spannende Bücher zu entdecken und zu lesen. Alle Bücher stehen euch auch ... [mehr]
 

03.08.​2026

14:30 Uhr bis Uhr

Rommé-Nachmittag für Erwachsene

Am 3. August findet um 14:30 Uhr wieder unser gemütlicher Rommé- Nachmittag statt. Wer Lust hat, probiert sich am französischen Spiel! Teilnehmen kann jeder, der Freude daran hat. Wer es noch nicht kann, lernt es gemeinsam in geselliger Runde. ... [mehr]
 

19.08.​2026

19:30 Uhr bis Uhr

Spieleabend für Erwachsene

Am 19. August um 19:30 Uhr laden wir wieder alle ein, die Spaß an neuen Brettspielen haben – ... [mehr]