"Integriertes Wärmenutzungskonzept,
klimaschonende Versorgung und Energieeffizienz öffentlicher und gemeinnütziger Gebäude im Quartier Gotthunskamp in Röbel/Müritz"
ist das Modellprojekt gestartet – Experten untersuchen im Auftrag der Stadt Röbel/Müritz nach Energieeinsparpotentialen, nach höherer Energieeffizienz und Alternativen zu Öl und Gas.
Die Stadtverwaltung gibt ein Beispiel: Therme, Jugendhaus, Amtsgebäude, Feuerwehr und Regionalschule heizen mit Gas – tun sie das aber mit der besten Energieausbeute?
Das soll eine umfangreiche Machbarkeitstudie, unterstützt mit Zuwendungsbescheid vom 7. August 2009 -Förderkennzeichen 03KS0241 - durch das Bundesumweltministerium, bis zum Mai 2010 herausfinden.
Dazu hat die Stadt Röbel/Müritz ein Rostocker Beratungs- und Projektbüro beauftragt, gemeinsam mit Fachunternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern, Möglichkeiten der Wärmeenergieeinsparung, besserer Nutzung von Heizanlagen und Modelle für künftige Strategien ohne Öl und Gas zu erarbeiten.
Die Stadt Röbel/Müritz hat hierfür eine Vorreiterrolle eingenommen – der Gotthunskamp kann als Beispiel für andere Kommunen und Betreiber von Freizeitanlagen dienen. Das war dem Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 66 T€ wert.
Vom Erfolg profitieren alle: Die Energiekosten bleiben stabil oder können sogar sinken, Sparmaßnahmen gehen nicht mehr zu Lasten attraktiver Freizeitangebote, Interessenten anderer Kommunen und Unternehmen schauen künftig öfter in Röbel/Müritz vorbei, und das Klima wird durch weniger CO2-Ausstoß geschützt.
Das beauftragte Rostocker Unternehmen hat im Jugendhaus der Stadt in der Prediger Str. 12 ein Kontaktbüro eingerichtet. Klar, dass das Gebäude gleich mit „durchleuchtet“ wurde. So lernen die Jugendlichen, aber auch ihre erwachsenen Betreuer aus erster Hand, wo und warum sich Energiesparen lohnt und wie viele Energiefresser im Hause lauern.
Gemeinsam mit der Initiative Bioenergieregion Mecklenburgische Seenplatte, Neustrelitz, die das Projekt als Leitprojekt, einstuft, und dem WWF Deutschland werden Angebote für Schüler-Projekte zu Klima, Erneuerbare Energie und Energiesparen erarbeitet. Das BINGO!-Umweltmobil war schon in Bollewick, wo die dortige Arbeitsgemeinschaft Bioenergiedorf aktiv und Mitglied der Bioenergieregion ist, zur Einweihung der Solaranlage auf dem Scheunendach und bei den Stoppelhopsern zu sehen (www.boll-e-wick.de) .
Ein großer Bestandteil der Klimaschutzinitiative ist die Öffentlichkeitsarbeit, um so breitenwirksam die Bevölkerung zu erreichen, zu sensibilisieren und auf die Ziele der Bundesregierung aufmerksam zu machen, die Klimaschutzziele zu erreichen, um so ein sauberes Leben künftiger Generationen in Europa zu sichern.
Liefert die Untersuchung positive Ergebnisse, könnte mit Unterstützung des Bundes investiert werden: „Kommunaler Klimaschutz“ ist das Leitbild des Bundesumweltministeriums. Röbel bleibt dran.
Wir laden Sie und Euch ein, hier auf dieser Seite das Projekt zu verfolgen.
Ansprechpartner Stadt: Herr Joachim Markner
Wir bedanken uns für die fachliche und finanzielle Unterstützung: